Financial Data Access: Die Zukunft der Finanzdaten in der neuen Open Finance Ökonomie
Financial Data Access: Die Zukunft der Finanzdaten in der neuen Open Finance Ökonomie
Was ist Financial Data Access (FIDA)?
Financial Data Access (FIDA) Framework ist eine regulatorische Initiative der EU, die ein sicheres, standardisiertes und reguliertes Ökosystem für den Austausch von Finanzdaten schafft. Es verpflichtet Banken, Versicherer, Kreditgeber, Investmentgesellschaften und weitere Finanzinstitute, Finanzdaten mit autorisierten Drittanbietern zu teilen, sofern der Kunde seine Zustimmung erteilt.
Traditionell wurden Finanzdaten in geschlossenen Systemen gespeichert, die kaum externe Zugriffe zuließen. Doch durch Regulierungen wie PSD2 (Europa), Open Banking (UK) und Section 1033 (USA) sind Banken nun verpflichtet, Finanzdaten auf kundenautorisierte Weise für Drittanbieter verfügbar zu machen.
FIDA geht jedoch über Open Banking hinaus und bezieht weitere Finanzprodukte ein, darunter:
- Sparkonten und Depots – Eröffnung des Zugangs zu Vermögens- und Investmentdaten.
- Kredite und Finanzierungen – Verbesserte Kreditwürdigkeitsprüfung durch umfassende Datenanalyse.
- Versicherungs- und Rentendaten – Integration von Policen und Pensionsplänen für bessere Vergleichbarkeit.
- ESG-Daten – Nutzung von Finanztransaktionsdaten zur Bewertung von Nachhaltigkeitsfaktoren.
Durch die Erweiterung des Datenzugangs fördert FIDA mehr Wettbewerb, Personalisierung und Innovation im Finanzsektor, während gleichzeitig die Kontrolle der Verbraucherinnen und Verbraucher über ihre Daten gestärkt wird.